Warum wir glauben, dass die Zukunft der Stadtplanung dringend Daten von Radfahrern benötigt

Why we believe the future of urban planning critically needs cyclists' data (bicycle parking)

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Geschrieben von
von Julia Smereka

Ist Ihre Stadt auf die Zukunft vorbereitet?

Laut der Weltbank leben 75% der Europäer in Städten. Menschen ziehen normalerweise um, um bessere Möglichkeiten in allen Lebensbereichen zu haben, z. B. Arbeit, Freizeit usw. Dennoch nutzen die Menschen nicht alle Möglichkeiten, die große Städte, insbesondere die Millionenstädte, bieten können, obwohl die durchschnittliche Pendelzeit in Europa 38 Minuten beträgt (OECD, 2016). Aber was wäre, wenn alles, was man für ein komfortables Leben braucht, innerhalb von nur 15 Minuten erreichbar wäre?

Das Konzept der "15-Minuten-Stadt" basiert darauf, dass alle wesentlichen Bedürfnisse für ein angenehmes Leben innerhalb von 15 Minuten mit dem Fahrrad oder zu Fuß erreichbar sind. Die 15-Minuten-Stadt befindet sich bereits in aktiver Entwicklung durch Stadtplaner in Portland, Bogota, Barcelona, Houston, Paris, Shanghai, Melbourne und Ottawa.

Diese Vision ist besonders relevant, da Städte mit Herausforderungen wie dem Klimawandel, Produktivitätsmangel aufgrund von Pendelzeiten und ständiger Urbanisierung konfrontiert sind.

Studien zeigen, dass diese städtische Raumstruktur den kommenden Generationen sehr entgegenkommen wird. Bereits heute reduziert jede nachfolgende Generation, beginnend mit den Millennials (geboren zwischen 1981 und 1996), drastisch die Notwendigkeit privater Autos. Die neueren Generationen planen nicht, einen Führerschein zu erwerben, sondern bevorzugen im Allgemeinen öffentliche Verkehrsmittel oder umweltfreundlichere Pendelmethoden als das Auto.

Die aktuelle Struktur der Straßen ist jedoch bei weitem nicht für Radfahrer geeignet. Und der wichtigste Faktor zur Lösung dieses Problems der Stadtplanung sind Daten.

Außerdem haben Stadtplaner derzeit sehr begrenzte oder gar keine Kenntnisse über die urbane Mobilität von Radfahrern. Die meisten Sport-Apps haben Zugang zu den Daten derjenigen, die aus Fitness- und Freizeitgründen radeln, und die öffentlichen Verkehrsdienste konzentrieren sich nur auf die Mobilität innerhalb des öffentlichen Verkehrssystems. In der Zwischenzeit bleiben diejenigen unerkannt, die das Radfahren als ihre Hauptverkehrsmethode im täglichen Leben priorisieren.

Angesichts solcher Faktoren wie dem Klimawandel, den Konsumgewohnheiten der neuesten Generationen und den Trends der zukünftigen Stadtplanung sind wir der Meinung, dass Stadtplaner bereits heute besonderes Augenmerk auf die Mobilitätsmuster und -bedürfnisse von Radfahrern legen sollten.

Ist Ihre Stadt auf die Zukunft vorbereitet?

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